Kindergarten ABC

A    Aufnahme / Ärztliches Attest:
Bitte bringen Sie alle Formulare ausgefüllt und unterschrieben zum 1. Kindergartentag im neuen Kindergartenjahr (jeweils 1.August) mit.

   Bringen:
In den ersten Tagen sollten die Zeiten für die neuen Kinder mit der Gruppenleitung abgesprochen werden. Beim Bringen und Abholen ist es wichtig, den Kindern durch klare Strukturen Sicherheit zu geben; d.h., es können sich feste Abschiedsrituale entwickeln. Ganz wesentlich ist hier auch, dass das Kind pünktlich, zur vereinbarten Zeit wieder abgeholt wird.


     Berliner Eingewöhnungsmodell:
Gerade für unsere U-3 Kinder ist es von großter Bedeutung, die Eingewöhnungszeit in unsere Kindertagesstätte mit all' den neuen Eindrücken äußßerst behutsam, sanft und sorgfältig zu gestalten. Hier hilft uns das Berliner Modell, ein pädagogisches Konzept, das in mehreren Abschnitten und unter direkter Einbeziehung der Eltern eine Vertrauensbasis schafft, wo unsere  Kleinsten langfristig eine Bindungsbeziehung zur Erzieherin und der neuen Umgebung knüpfen können.


     Bewegungserziehung:
An jedem Donnerstagnachmittag findet in der benachbarten Turnhalle unserer Grundschule, je nach Alter wöchentlich abwechselnd, für alle Kindergartenkinder die Bewegungserziehung statt.
 
C    Christliche Erziehung:
"Herzlich Willkommen" in unserer evangelischen Einrichtung. Wir hoffen, dass Sie sich in unsere Konzeption, deren Grundlage der christliche Glaube ist, einfinden können und sich bei uns wohlfühlen.

D    Draußen:
spielen wir möglichst immer, deshalb ist es hierfür sinnvoll, Gummistiefel, Regenhose und
Wechselwäche mitzubringen. (Bitte mit Namen versehen) In den Sommermonaten spielen unsere Kinder auch besonders gerne mit unserer Matschanlage; Ihre Kinder sollten bequeme und einfache Kleidung tragen, die dieses Spielen erlaubt.
DESK-Entwicklungsbogen:
Nach Absprache mit den Eltern halten wir die Entwicklung des Kindes in einem anerkannten
Entwicklungsbogen fest.

E    Elternarbeit:
Durch verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. Elternabende, Familiennachmittage, gemeinsame Gottesdienste, Hospitationen, regelmäßge Entwicklungsgespräche usw. wollen wir, ausgehend vom Kind, ein vertrauensvolles Miteinander aufbauen.

      Elterncafe
regelmäßig einmal monatlich findet entweder vormittags oder nachmittags  momentan im Wechsel am Dienstag oder Mittwoch unser offenes Elterncafe in unserer Kindergartenhalle statt. Zusätzlich sind Sie dort auch zu thematischen Elternrunden eingeladen. Die Kinder werden zeitgleich in einer Kindergruppe betreut. Die Termine werden an der Infowand im Eingangsbereich bekannt gegeben.

     Elternbeirat
Einmal jährlich wird aus jeder Gruppe ein Mitglied und ein stellvertretendes Mitglied des Elternbeirates gewählt. Im Rahmen unserer Konzeption kann dieser Elternbeirat dann aktiv unterstützend und beratend mitarbeiten.
   
   Frühstück:
Bitte geben Sie Ihrem Kind täglich, vor- und  nachmittags, eine Mahlzeit mit (ausgenommen sind hier die Tageskinder am Nachmittag). Dieses kann z.B. ein Butterbrot, Joghurt, Obst, Rohkost sein. Getränke gibt es im Kindergarten, Tee und Mineralwasser. Auf Süßigkeiten, Getränke-Päckchen oder abgepacktes Frühstück (Milchschnitte...) sollten Sie verzichten.

Einmal wöchentlich findet ein selbst zubereitetes "gesundes Frühstück"  statt:
Für die Tagesstättengruppe (Sonneninsel) an jedem Donnerstagvormittag,
für die Kindergartengruppe (Schatzkammer) an jedem Mittwochvormittag.
Bisher sammeln wir monatlich dafür 2,50€ ein.
Da unser gemeinsames Frühstück um 9.00 Uhr beginnt, wäre es sinnvoll, wenn die Kinder  bis zu dieser Uhrzeit morgens in den Kindergarten gebracht worden sind.


     Familienzentrum:
Seit mehreren Jahren haben wir uns zum Ev. Familienzentrum Kirchlengern-Mitte zertifiziert und möchten so vermehrt auf die Wünsche und Bedürfnisse von Familien eingehen. Wir bieten beratende und unterstützende Hilfestellungen rund um die Bildung und Erziehung innerhalb von Familien aller Kulturen an und geben viele Angebote und Unterstützung. Schauen Sie auf unserer Internetseite nach oder sprechen Sie uns bei Bedarf gerne direkt an.

G    Geburtstag:
Der wichtigste Tag im Jahr für das Kind. Entsprechend fröhlich, und für jedes Kind  nach den gleichen Ritualen, feiern wir zu festen Zeiten am Tag.  Wir stellen ein Foto in der Eingangshalle auf und das Geburtstagskind kann für die Kinder der jeweiligen Gruppe eine Kleinigkeit zum Essen mitbringen. (Dieses ist aber nicht unbedingt nötig; gerade auch bei unseren Kindern, die die Einrichtung ganztags besuchen, bereiten wir mit den Kindern gerne tags zuvor den Geburtstag gemeinsam vor).
Das Lebenslicht leuchtet und symbolisiert die Liebe Gottes zu jedem Menschen in seiner Einmaligkeit. Das Geburtstagskind bekommt einen besonders geschmückten Geburtstagstisch, ein besonderes Geschirr und einen selbst gebackenen Kuchen.
Die Tageskinder können sich hier auch ihr "Geburtstagsmenü" wünschen. 

     Gottesdienste:
Im Laufe eines Kindergartenjahres finden regelmäßig Andachten und Familiengottesdienste im Kindergarten oder in unserer Kirche statt, zu denen alle Eltern, Großeltern und Freunde immer herzlich eingeladen sind.

H    Hausschuhe:
Es ist sinnvoll, dass Sie Ihrem Kind Hausschuhe mitbringen, die in der Einrichtung stehen bleiben können. (Bitte mit Namen versehen und häufiger im Jahr kontrollieren, ob sie für die Kinderfüße noch groß genug sind.)

I    Informationsfluss:
Regelmäßige Elternbriefe, Flyer und Aushänge an den Pinnwänden in den Garderoben und im Eingangsbereich sollen den Informationsaustausch unterstützen. Bitte schauen Sie auch immer in die Garderobenfächer oder in die Kindergartentaschen Ihrer Kinder, dort finden Sie häufig wichtige Mitteilungen und Briefe.

   Jedes Kind...
wird täglich seinem Alter entsprechend spielerisch und ganzheitlich gefördert.


K    Kleidung:
Bitte achten Sie auf robuste Kleidung, da wir viel mit Sand, Farbe, Kleber usw. spielen

L    Lebensraum Kindergarten:
bedeutet, dass sich alle kleinen und großen Menschen angenommen, verstanden und wohl- fühlen können.

M    Malen, Matschen, Musizieren...:
Im Kindergarten bieten wir den Kindern vielfältige Angebote, aus denen sie nach
Interessen und Fähigkeiten auswählen können.

N    Nachmittag:
Neben unseren Tageskindern können auch alle Kindergartenkinder (mit einer Betreuungszeit von 35 Std.) jeden Nachmittag der Woche unseren Kindergarten von  14.00 Uhr bis 16.00 Uhr wieder besuchen. Viele Aktivitäten und Projekte können dort fortgeführt oder neu angeboten werden (Vertiefung, Kleingruppenarbeit, Förderung usw.).
Zur Zeit findet am Dienstagnachmittag für alle Kinder ein hauswirtschaftliches Angebot oder ein Projekt zum "Haus der kleinen Forscher" statt, am Mittwoch treffen sich die "Schulkinder" im ABC-Treff  und am Donnerstag, wie schon erwähnt, findet die Bewegungserziehung statt. Zu weiteren Eltern - Kind - Nachmittagen werden Sie jeweils schriftlich eingeladen.

O    Öffnungszeiten:

Bei einer Betreuungszeit von 25 Stunden:
7.30 - 12.30 Uhr


Bei einer Betreuungszeit von 35 Stunden:
7.00 - 12.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
8.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
oder  Blocköffnungszeit:
7.00 - 14.00 Uhr


Bei einer Betreuungszeit von 45 Stunden:
7.00 - 16.00 Uhr
7.45 - 16.45 Uhr


(Im Einzelfall sind Absprachen möglich; ausgenommen bei der Buchungszeit der Blocköffnung)
Die Betreuungszeit bedeutet die Möglichkeit der Nutzung und muss nicht tatsächlich in Anspruch genommen werden.

   Planung:
Wir erstellen Rahmenpläne und vorwiegend Projekte mit integrierter Religionspädagogik, die sich aus der "Beobachtenden Wahrnehmung" jedes einzelnen Kindes ergeben. Sie stehen im Zusammenhang mit den Schlüsselqualifikationen. In den Projekten werden einerseits Defizite der Kinder aufgegriffen oder aber es werden die besonderen Fähigkeiten und Stärken sowie die Interessen der Kinder berücksichtigt und vertieft.

     Portfolio:
Im Rahmen unserer Dokumentation legen wir für alle Kinder, vom ersten Tag des Besuches in unserer Einrichtung, eine Portfolio - Mappe an. Dieses ist ein Ordner, den die Kinder von Zuhause mitbringen und der während ihrer gesamten Kindergartenzeit die pädagogische Arbeit des Kindes in besonderer Weise wiedergibt und das Kind somit täglich begleitet.

Q    Qualität:
Bei der pädagogischen Arbeit ist ein hoher Qualitätsanspruch selbstverstä¤ndlich und auch von der Politik und Gesellschaft zunehmend verlangt. Dazu sind Vorbereitungszeiten, Dienstbesprechungen und Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiterinnen notwendig.


   Raumangebot:
Zum Spielen nutzen wir alle Räume, die uns im Kindergarten zur Verfügung stehen, z.B. den Gruppenraum, Nebenraum, Flur, die Bibliothek und den Medienraum; das Außengelände, den Mehrzweckraum usw... Dabei ist uns wichtig, den jeweiligen Raum  sozusagen als "dritten Erzieher" zu sehen, ihn also so anregend, vielfältig und motivierend zu gestalten, dass die Kinder von sich aus motiviert sind, viele Dinge begeisternd und neugierig auszuprobieren, sich eigenständig zu betätigen, zu experimentieren und sich so stetig in eigenen Lernschritten die Welt stückchenweise  aneignen. Diese Überlegungen beruhen auf den Grundsätzen der Reggio-Pädagogik; diese pädagogische Ausrichtung beziehen wir in unsere Konzeption mit ein. 

   Spielzeug / Spielzeugtag:
Neben dem traditionellen Spielzeug, wie  Fahrzeuge, Klötze, Puppen usw. finden die Kinder bei uns auch Naturspielzeug und unterschiedlichste Spielmaterialien z.B. zur Sinneswahrnehmung,  zum Forschen und Experimentieren, zur Kreativitätsförderung, zur Unterstützung der Erlebnispädagogik und, und, und... um so elementare, ganzheitliche und vor allem vielschichtige Erlebnisse machen zu können.
An jedem Freitag ist "Spielzeugtag". An diesem Wochentag können die Kinder Spielzeug von Zuhause mitbringen. Die Kinder müssen hier aber auch eigenverantwortlich in der Lage sein, auf ihre mitgebrachten Gegenstände aufzupassen.

T    Telefon:
Bei Krankheiten, Urlaub oder sonstigem Fehlen bitten wir um telefonische Benachrichtigung im Büro der Einrichtung.
Dieses gilt besonders bei ansteckenden Krankheiten.

   Urlaub:
Für drei Wochen während der Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr schließt unsere Einrichtung.

V    Verschultes Lernen:
Diese Form des Lernens sollte der Schule vorbehalten bleiben. Für Kinder im Alter von 2-6 Jahren bleibt das Spiel in all seinen Facetten die Antriebsfeder zur Entdeckung der Welt! Lernen bedeutet bei uns, in den Situationen des Alltags zunehmend selbstständiger und handlungsfähiger zu werden. Die gesamte spielerische Aktivität des Kindes während seiner Kindergartenzeit ist ein einziges Lernfeld. Spielerisch mit Leib und Seele, mit allen Sinnen und anhand von Alltagsvollzügen sich diese Welt in Selbstbildungsprozessen zu Eigen zu machen, das macht schulfähig und nachhaltig Sinn für die gesamte Entwicklung.

W    Werkstätten:
Je nach Thema und Projekt, Interessen der Kinder oder unterschiedlicher Jahreszeit finden Sie in unserer Einrichtung verschiedene Werkstätten, an deren Angeboten die Kinder teilnehmen können. Diese Werkstätten ändern häufiger ihren Standort und auch ihre Angebotsstruktur. (z.B. Holzwerkstatt, Kreativwerkstatt, Schreibwerkstatt, Stoffwerkstatt...)

   Zielsetzung:
Seit dem 1.August 2008 ist unsere Bildungsarbeit nach dem Kinderbildungsgesetz - KiBiz ausgerichtet.
Die Bildungsarbeit für NRW bildet die inhaltliche Grundlage unserer Arbeit in der Einrichtung. Aufgrund dieser Bildungsarbeit richten wir unsere inhaltliche Arbeit nach den verschiedenen Bildungsbereichen, wie z.B. Sprache, Bewegung, Spielen und Gestalten, Medien, Natur und kulturelle Umwelt... aus und wollen die Selbstbildungspotentiale der Kinder fördern; dabei soll jedes Kind in der Entwicklung seiner Persönlichkeit unterstützt werden.
Wir möchten den Kindern in unserer Einrichtung einen Erlebnis- und Erfahrungsraum unter Einbeziehung des biblischen Menschenbildes bieten, in dem sie Wertschätzung, Vertrauen, Liebe und Zuwendung erfahren können und der Erziehung, Bildung und Betreuung erfasst. Bei all ihrem Tun sollen die Kinder wissen, dass sie von Gott geliebt sind und spüren, dass sie unter seinem Segen stehen.