Jairus und seine Tochter

Jairus lebt mit seiner Frau und seiner zwölfjährigen Tochter in Kaperaum. Er hat ein großes Haus mit vielen Knechten und Mägden. Eines Tages ist seine Tochter schwerkrank geworden. Von Tag zu Tag verschlimmert sich ihre Krankheit. Jairus ist ratlos. Was soll er tun? Wenn keine Hilfe kommt, dann muss mein Kind sterben.

Dann hört Jairus von Menschen aus dem Ort, dass Jesus in der Stadt ist. Jesus muss zu meiner Tochter kommen, bevor es zu spät ist, dachte Jairus. Schnell macht er sich auf den Weg, um Jesus zu suchen. Er läuft durch alle Straßen und findet ihn am See. Viele Menschen umringen Jesus und versperren Jairus den Weg. Doch Jairus gibt nicht auf und drängt sich durch die Menschenmenge bis er irgendwann vor Jesus steht und vor ihm auf die Knie fällt und ihn bittet: „Herr, bitte komm schnell. Meine Tochter ist todkrank. Leg deine Hände auf sie! Dann wird sie wieder gesund.“ Jesus zögert nicht und macht sich mit Jairus auf den Weg zu dem schwerkranken Kind. Wenn wir nur nicht zu spät kommen, denkt Jairus. Im selben Augenblick kommen ihm seine Knechte entgegengelaufen und rufen schon von weitem: „Zu spät! Zu spät! Jesus braucht nicht mehr zu kommen. Deine Tochter ist gestorben!“

Jairus ist erschrocken als er die Nachricht vom Tod seiner Tochter hört. Ratlos sieht er Jesus an. Und Jesus spricht zu ihm: „Fürchte dich nicht, Jairus. Vertraue mir!“

Dann kommen sie endlich an dem Haus von Jairus an. Einige Menschen haben sich dort versammelt, die gemeinsam den Tod des Mädchens betrauern. Als Jesus das sieht und hört, sagt er zu ihnen: „Warum weint ihr? Das Kind ist nicht tot, es schläft nur!“ Da fangen die Menschen an zu lachen und rufen: "Was für ein Unsinn! Das Kind ist tot und wacht nie mehr auf!“

Als Jesus das hört, schickt er alle bis auf die Eltern und drei Jünger aus dem Haus hinaus. Dann ist es auf einmal ganz still. Und er geht zu dem Kind, fasst es an seiner Hand und sagt laut: „Mädchen, ich sage dir. Steh auf!“ Und auf einmal bewegt sich das Kind, es öffnet die Augen und bewegt die Lippen. Dann steht es auf und läuft zu seinen Eltern.

Sprachlos starren Jairus und seine Frau ihre Tochter an und können nicht fassen, was sie da sehen. Daraufhin fordert Jesus die Eltern auf, dass sie ihrem Kind etwas zu essen geben.

 

Aktion: Die Geschichte zeigt uns, dass wir auf Gottes Hilfe vertrauen können. Er ist immer für uns da. Gottes Liebe ist so WUNDERbar !!! Du kennst doch das gleichnamige Lied:

Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß.                                            So hoch, was kann höher sein? So tief, was kann tiefer sein? So weit, was kann weiter sein? So wunderbar groß!

Strophe 2: Gottes Treue

Strophe 3: Gottes Gnade

Strophe 4: Gottes Hilfe